Herzversagen verursacht laut DAN 26% der Todesfälle beim Tauchen. Welche Tests du je nach Alter benötigst.
Herzerkrankungen konzentrieren viele Anfragen: tiefe Venenthrombose, Thrombophlebitis, Aortenklappenoperationen, Schenkelblockaden und die Verwendung von Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern. Taucher möchten wissen, ob sie die Aktivität nach einem Herzgefäßereignis wieder aufnehmen können, welche Tests Hyperbarmediziner verlangen und welche Erholungszeit angemessen ist.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste zugrunde liegende medizinische Ursache bei Tauchertodesopfern: Laut dem Annual Diving Report von DAN wurden 26% aller Todesfälle auf Herzversagen zurückgeführt, und bei Tauchern über 40 Jahren steigt der Anteil auf bis zu 45%. Die Spanische Gesellschaft für Kardiologie veröffentlichte 2024 ein Konsensdokument, in dem festgestellt wird, dass unkontrollierter Bluthochdruck Grad 2 eine Kontraindikation darstellt, bis eine angemessene Behandlung erreicht ist. Die Empfehlung lautet, dass jeder Taucher über 45 Jahre oder mit kardiovaskulären Risikofaktoren eine jährliche ärztliche Untersuchung mit Elektrokardiogramm, Echokardiografie und Belastungstest durchführen lässt.

