Französisch-Polynesien ist ein französisches Überseegebiet mit 118 Inseln im Südpazifik (5 Archipele). Es verbindet Luxus (Tahiti, Bora Bora) mit weltklassigem Pelagic-Tauchen: Grauhai-Wände in Fakarava, Tigerhaie bei Tikehau, Mantarochen in Tikehau-Rangiroa, Buckelwale vor Moorea-Rurutu. Südpazifik-Premium mit Direktflügen von Paris mit Air France.
Französisch-Polynesien (französisches Territorium, nicht EU, aber Währung an den Euro gebunden) ist ein Archipel aus 118 Inseln in 5 Gruppen: Gesellschaftsinseln (Tahiti, Moorea, Bora Bora), Tuamotu (Atolle, bestes Tauchen), Marquesas (Norden), Australinseln (Süden), Gambier (Südosten). Einwohnerzahl: 280.000 auf 4.167 km². Hauptstadt: Papeete (Tahiti). Währung: CFP-Franc (XPF), an den Euro gebunden (1 € = 119 XPF). Sprachen: Französisch und Reo Tahitianisch. Vereinfachtes französisches Visum für Europäer (90 Tage visumfrei). Eines der teuersten Reiseziele im Pazifik — französische Preisniveaus plus Abgelegenheit.
Die Tuamotu-Atolle zum Tauchen: Die Tuamotus bestehen aus 76 flachen Atollen, die eine gewaltige Meeresfläche abdecken. Wichtigste Tauchziele: 1) Rangiroa (zweitgrößtes Atoll der Welt, 1.640 km² Innenlagune, 79 km × 32 km). 2) Fakarava (UNESCO-Biosphärenreservat seit 2006, zwei Pässe mit Haien). 3) Tikehau (kleines Atoll mit ansässigen Mantas). 4) Manihi (schwarze Perlen und Tauchen). 5) Apataki (wenig besuchtes Atoll). Die Pässe sind Kanäle zwischen Lagune und offenem Meer — Hauptkorridore für Pelagic-Arten.
Fakarava South Pass (Tetamanu): Der südliche Pass von Fakarava gehört zu den bekanntesten Tauchplätzen weltweit. Zwischen Juni und August sammeln sich 700+ Grauhais (Carcharhinus amblyrhynchos) an einer Unterwasserwand während eines Massenlaichens von Zackenbarsch-Arten. Die Haie nutzen das erhöhte Beuteangebot. Kaum ein anderer Ort der Welt bringt so viele Haie gleichzeitig zusammen. Drifttauchgang zwischen 18–25 m. Der nördliche Garuae-Pass bietet ganzjährig Grauhais. Unterkunft: Pensionen in Tetamanu (Dorf mit 100 Einwohnern).
Weitere Highlights: 1) Tiputa-Pass Rangiroa (ansässige Große Tümmler, Mantas und Haie, 12–30 m). 2) Tikehau Manta Cleaning Station (Riffmantas an Putzerstationen, 12–18 m). 3) Vahitahi-Pass Tikehau (Grauhais). 4) Avatoru-Pass Rangiroa (nördlicher Pass mit saisonalen Tigerhaien). 5) Moorea Stingray City (Stachelrochen, flach, 5–8 m). 6) Bora Bora Faux Pass (Riffmantas und Zitronenhaie, 18–25 m). 7) Rurutu Australinseln (Buckelwale Juli–Oktober, Schnorcheln erlaubt).
Buckelwale: Zwischen Juli und Oktober wandern Buckelwale nach Französisch-Polynesien zum Kalben und zur Paarung. Es ist ein Fortpflanzungsgebiet im Südpazifik, vergleichbar mit Tonga. Sichtungen vor Tahiti, Moorea (gegenüber dem Sofitel) und besonders vor Rurutu (Austral-Archipel). Bei Rurutu ist das Schnorcheln mit Walen behördlich genehmigt: Abstand 5–30 m, Gruppe maximal 10 Personen, Sitzung maximal 30 Minuten. Einer der wenigen Orte weltweit mit offiziell genehmigten Wasserbeobachtungen.
Logistik und Kosten: Flüge nach Papeete (PPT) direkt von Paris (Air France oder Air Tahiti Nui, 22 Stunden mit Zwischenstopp in Los Angeles) oder von Auckland, Tokio, Honolulu, Los Angeles. Verbindungen zwischen Atollen: Air Tahiti Inlandsflüge. Teures Reiseziel — Flüge aus Europa: 1.500–2.500 €. Tauchbasen: TopDive (Kette, mehrere Atolle), Tahiti Plongée, Manihi Divers. Kosten pro Tauchgang: 80–110 €. 5-Tauchgänge-Paket: 350–500 €. Unterkunft: pensions de famille 80–150 €, Hotels 200–500 €, Bora Bora Luxus 800–2.500 € pro Nacht.
Was überrascht: der dezente Luxus. Französisch-Polynesien hat Fünf-Sterne-Resorts (Bora Bora, Moorea), aber auch echte kulturelle Tiefe. Die pensions de famille bieten eine authentischere und günstigere Alternative — Unterkunft bei einheimischer Familie mit Mahlzeiten, Transfers und kulturellen Erlebnissen. Die Küche ist französisch-polynesisch: poisson cru (roher Fisch in Kokosmilch), frische Tropenfrucht-Säfte, importiertes Foie gras. Die polynesische Tätowierkultur (tatau) hat ihren Ursprung in Französisch-Polynesien und den Marquesas.
Fazit: Französisch-Polynesien ist das Premium-Reiseziel des Südpazifiks mit weltklassigem Pelagic-Tauchen. Grauhais in Fakarava (700+ Spitze Juni–August), Mantas in Tikehau, Tigerhaie vor Tahiti, Buckelwale bei Rurutu (Juli–Oktober). Gut kombinierbar mit Bora Bora–Moorea-Luxus oder dem pension de famille-Budget-Circuit. Für Pelagic-Fauna mit knappem Budget besser Philippinen oder Indonesien. Für dichte Haiansammlungen, optionalen Luxus, polynesische Kultur und außerordentliche Wasserklarheit gehört Französisch-Polynesien zur Spitzenklasse. Empfohlen Mai bis Oktober.

