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Eritrea, Dahlak-Archipel: das vergessene afrikanische Rote Meer
Eritrea liegt am Horn von Afrika am Roten Meer, mit 1.000 km Küste und dem Dahlak-Archipel (350 Inseln). Es ist eines der am wenigsten erkundeten Tauchziele im Roten Meer: koloniale italienische Wracks, unberührte Riffe, kaum Tourismus. Der Betrieb ist durch politische Einschränkungen schwierig, das Fenster 2025-2030 ermöglicht jedoch den Zugang über Massawa. Nur für geduldige Entdecker.
ReisenMyanmar (Birma), Mergui-Archipel: das verbotene Tauchrevier im östlichen Indik
Myanmar (früher Birma) ist ein südostasiatisches Land mit Grenzen zu Thailand und Bangladesch. Der Mergui-Archipel (Myeik) mit über 800 Inseln im Andamanensee war bis 1997 für Touristen gesperrt. Er zählt zu den am wenigsten betauchten Zielen der Welt: unberührte Riffe, reiches Meeresleben und die Moken-Seenomaden. Zugang ausschließlich per Liveaboard von Thailand.
ReisenMalapascua, Philippinen: Fuchshai bei Sonnenaufgang am Monad Shoal
Malapascua ist eine kleine Insel nördlich von Cebú mit einer einzigen wirklich zwingenden Attraktion: Monad Shoal, ein Seamount, an dem *Alopias pelagicus* — der Drescherhai oder Fuchshai — jeden Morgen im Morgengrauen bis auf 25 m aufsteigt, um sich reinigen zu lassen. Nirgends sonst auf der Welt begegnen Sporttaucher diesem Tier so verlässlich. Die Boote legen um 5 Uhr ab; das Zeitfenster schließt sich gegen 7 Uhr.
ReisenVietnam, Nha Trang und Phu Quoc: Wracks und erholende Riffe
Vietnam bietet 3.260 km Küste am Südchinesischen Meer mit zwei Tauchzentren: Nha Trang (Mitte) mit französischen Kolonialwracks und der Insel Phu Quoc (Süden) mit Riffen in der Erholung nach jahrzehntelanger destruktiver Fischerei. Als günstigstes asiatisches Tauchziel (15-25 € pro Tauchgang) verbindet es indochinesische Geschichte mit wachsender Biodiversität seit Gründung der Meeresschutzgebiete 2001.
ReisenTauchen in der spanischsprachigen Karibik: Kuba, Honduras, Kolumbien
Jardines de la Reina Kuba: Fischerei seit 1996 verboten, Bullenhaie, Krokodile. Bay Islands Honduras: Mesoamerikanisches Riff, niedrige Preise. Dominikanische Republik: Buckelwale Samaná Jan–März. Kolumbien: Providencia, Islas del Rosario.
MeereslebenMeeresschildkröten: alle 7 Arten und ihre Merkmale
Weltweit gibt es 7 Arten von Meeresschildkröten, und jede einzelne gilt als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Für aufmerksame Taucher bedeutet die Fähigkeit zur Artbestimmung einen echten Mehrwert — für das eigene Erlebnis ebenso wie für die Bürgerwissenschaft. Dieser Leitfaden stellt alle 7 Arten mit ihren Feldmerkmalen, Hauptlebensräumen und den besten Sichtungsorten vor. Suppenschildkröte, Echte Karettschildkröte und Unechte Karettschildkröte auseinanderzuhalten ist keine akademische Übung, sondern Grundlage informierter Naturbeobachtung.
ReisenPanama, Coiba: der unterschätzte Meerespark des östlichen Pazifiks
Coiba ist ein Archipel aus 38 Inseln im pazifischen Panama, seit 2005 UNESCO-Nationalpark. Als ehemaliger Strafkolonie bis 2004 blieben die Riffe 80 Jahre lang isoliert — heute ist Coiba eines der am besten erhaltenen Meeresgebiete des tropischen Ostpazifiks. Hammerhai-Schulen von Juni bis November, ozeanische Artenvielfalt, zugängliche Alternative zu Cocos und Galápagos zu moderaten Preisen.
AusrüstungFederriemen für Flossen: echter Fortschritt oder teures Gadget?
Federriemen ersetzen die gummibasierten Flossenriemen, die standardmäßig mitgeliefert werden, und gehören seit einem Jahrzehnt zu den umstrittensten Ausrüstungsänderungen beim Tauchen. Befürworter halten sie für unverzichtbar, Skeptiker für eine überteuerte Spielerei. Die Wahrheit liegt differenzierter: Sie bringen bestimmten Tauchern echten Nutzen und anderen keinen, und die Entscheidung hängt von konkreten Details ab, die die meisten Ausrüstungstests übergehen.
GesundheitAugenprobleme und Tauchen: Kontaktlinsen, LASIK und Unterwassersicht
Mit Kontaktlinsen, nach LASIK oder mit Glaukom tauchen? DAN empfiehlt ausschließlich weiche Linsen.
ReisenMadeira: Brauner Zackenbarsch bei den Desertas und warmes Wasser das ganze Jahr
Madeira taucht in Tauchdestinations-Listen kaum auf — und genau das macht die Insel interessant. Das Wasser hält sich das ganze Jahr zwischen 19 und 23 °C, die Sicht reicht 25–35 m, und das streng geschützte Meeresreservat der Desertas-Inseln beherbergt die größten Braunen Zackenbarsche im gesamten östlichen Atlantik.
TippsWie du mit einer 12-L-Flasche 60 Minuten tauchst
Der Luftverbrauch ist die Kennzahl, die sich mit Erfahrung am stärksten verändert. Ein Anfänger leert eine 12-L-Flasche in 30 Minuten bei 18 m; jemand mit 200 Tauchgängen zieht sie auf 60 Minuten. Der Unterschied liegt nicht in der Lungenkapazität — er liegt im Kopf. Und er lässt sich lernen, auch wenn das im Kurs kaum jemand explizit beibringt.
Tipps10 Tauchtauchen-Mythen, die du weltweit an jedem Tauchcenter hörst
Tauchen häuft wie jeder traditionsreiche Sport Mythen an, die unter Tauchern weitergegeben werden, ohne je hinterfragt zu werden. Manche sind harmlos, andere gefährlich. Diese Zusammenstellung von 10 verbreiteten Mythen zerlegt sie nacheinander anhand aktueller Erkenntnisse. Lesenswert für Einsteiger, die diese Behauptungen zum ersten Mal hören, und für Erfahrene, die sie vielleicht noch immer wiederholen.
ReisenSüßwassertauchen in Spanien: Stauseen, Lagunen und Binnencenoten
Pozo Azul Burgos: 6 km Gänge, einer der längsten in Europa. Stausee Canelles mit versunkener Ortschaft Blancafort. Lagunen Ruidera: karstische Klarheit. Geringere Dichte erfordert mehr Blei. Temperatur 8–15 °C.
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